Meine Eltern...

...machen sich ganz schön viel Arbeit, damit alle erfahren, dass ich da bin und natürlich wie gut ich aussehe!

Hier zum Beispiel stimme ich mit meinem Papi das Website Design ab. Da muss man höllisch aufpassen, dass er keinen Quatsch macht.

Und was meine Mami da so alles anstellt, ist auch sagenhaft!

Manchmal wird's mir auch zu viel, da muss ich mich dann ein bisschen aufregen.

Als ich zum ersten Mal mit ins Restaurant durfte, habe ich mich dagegen garnicht aufgeregt, obwohl ich nix abbekommen habe.

Wenn ich am Baldeneysee vorbeigeschaukelt werde, fallen mir leider immer die Augen zu...

...oder ich muss mir die Mütze über die Augen ziehen, damit ich nicht geblendet werde.

Irgendwann muss ich mir das alles mit offenen Augen anschauen.

Baden finde ich total klasse! Ich verstehe nicht, warum ich nichts davon trinken darf, aber warmes Wasser ist schööön!

Danach ist man so schön entspannt.

Hier hole ich den letzten Tropfen aus der Flasche, freihändig!

Wieder im Krankenhaus

An meinem fünfzehnten Tag meinte die Hebamme nachmittags, dass ich sehr gelb aussähe und plötzlich war die Aufregung groß. Ich wurde eingepackt und wieder in dieses Krankenhaus geschleppt. Da bin ich dann von fremden Leuten begrabbelt und ganz fies gepiekst worden. Irgendwie habe ich wohl eine Neugeborenen-Gelbsucht entwickelt.

Deshalb wurde ich in so eine Art Terrarium gesteckt. Das doofste war noch nicht mal das blaue Licht, sondern die doofe Brille. Ich hab's zwar x-mal geschafft, die loszuwerden, aber die Krankenschwestern haben immer neue Tricks aufgeboten, um sie fest zu bekommen!

Nachdem ich morgens immer noch zu gelb war, haben sie mir die ganze Kiste noch mit Glitzerfolie eingepackt. Mein Papi behauptet, dass es nach Hähnchengrill aussieht, aber zum Glück wars nicht heiß da drin.

Den Schlauch am Kopf habe ich schon fast wieder vergessen. Wenigstens hat der aber nicht beim Rumfuchteln gestört. Jedenfalls bin ich hier schon nicht mehr so gelb und darf endlich wieder mit nach Hause.

 

 

Stand 28.04.2005